Philharmonie Südwestfalen stellt neuen Chefdirigenten vor
Ingmar Beck übernimmt die musikalische Leitung ab der Saison 2026/27
Die Philharmonie Südwestfalen hat einen neuen Chefdirigenten. Der international renommierte Dirigent Ingmar Beck übernimmt ab der Saison 2026/27 die musikalische Leitung des Landesorchesters Nordrhein-Westfalen. Er tritt damit die Nachfolge von Nabil Shehata an, der im Juni 2024 verabschiedet wurde.
Ingmar Beck konnte sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren gegen fast 250 internationale Bewerberinnen und Bewerber durchsetzen. Nach Gesprächen, Probedirigaten und Konzerten mit der Philharmonie fiel die Wahl der Findungskommission – bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Orchesters, des Trägervereins, des Fördervereins und der Kreispolitik – einstimmig auf den 38-jährigen Musiker.
„Mit Ingmar Beck gewinnen wir einen Dirigenten, der gleichermaßen über internationale Erfahrung, ein breites Repertoire und die Fähigkeit zur künstlerischen Weiterentwicklung unseres Orchesters verfügt. Er hat sowohl das Publikum als auch das Orchester bei seinem Konzert nachhaltig begeistert“, betont Landrat Andreas Müller, Vorsitzender der Findungskommission.
Ein international gefragter Dirigent
Der Augsburger Ingmar Beck ist Gewinner des Aspen Conducting Prize und des „Robert J. Harth Conductor Prize“ beim Aspen Music Festival (USA) sowie Publikumspreisträger beim Operettenwettbewerb der Oper Leipzig. Er ist Kapellmeister am Landestheater Linz, Gründer und Leiter des Wiener Kammerorchesters Concerto Sacro sowie des Münchner Barockorchesters Asam Classical Soloists.
Regelmäßige Engagements führen ihn an renommierte Häuser wie die Hamburgische Staatsoper, das Orchestre de Paris, das Swedish Radio Symphony Orchestra, die Opéra de Lyon, die Canadian Opera Company Toronto (COC) und zu den Bregenzer Festspielen. Zudem arbeitet er mit Orchestern wie dem Bruckner Orchester Linz, den Symphonikern Hamburg, den Nürnberger Symphonikern und der Klassischen Philharmonie Bonn.
Besonders prägend ist Becks Engagement für zeitgenössische Musik. In den vergangenen Jahren dirigierte er zehn Opern-Uraufführungen.
Künstlerische Vision für Südwestfalen
„Ich freue mich, in den nächsten Jahren intensiv mit der Philharmonie Südwestfalen zu arbeiten, die tief in der Region verwurzelt ist und über ein sehr hohes künstlerisches Niveau verfügt“, sagt Ingmar Beck. „Gemeinsam mit Landrat, Kreisdirektor, Intendant und allen Musikern möchte ich das Orchester noch stärker als kultureller Botschafter der Region positionieren.“
Michael Nassauer, Intendant des Orchesters, betont: „Für uns ist es ein Glücksfall, dass wir Ingmar Beck für mindestens fünf Jahre gewinnen konnten. Ich freue mich sehr auf die hochmotivierte Zusammenarbeit!“
Zur Person
Ingmar Beck begann seine musikalische Laufbahn bei den Augsburger Domsingknaben und studierte Violoncello in Weimar sowie Orchesterdirigieren in Wien bei Prof. Mark Stringer, wo er sein Studium 2016 mit Auszeichnung abschloss. Er ist als Dirigent, Cellist und Liedbegleiter mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe, war Stipendiat der Wiener Philharmoniker, der Richard-Wagner-Stiftung sowie der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutschen Bank Stiftung.
Aktuell dirigiert er am Landestheater Linz u. a. Strauss‘ „Rosenkavalier“, Leos Janáčeks „Katya Kabanova“ sowie die Uraufführung von Viktor Åslunds „Madita“. Im Dezember leitet er die Premiere der „Fledermaus“ am Tiroler Landestheater Innsbruck – eine festliche Produktion zum 200. Geburtstag von Johann Strauss.
Jetzt freut sich Ingmar Beck auf seine neue Aufgabe bei der Philharmonie Südwestfalen. „Ich möchte das Publikum in Siegen und Südwestfalen einbinden und kulturelle Impulse auch über unsere symphonischen Konzerte hinaus setzen.“

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